Die Acerola-Kirsche, wissenschaftlich bekannt als Malpighia glabra, ist eine kleine, saure Frucht, die von einem immergrünen Strauchbaum stammt. Sie gehört zur Familie der Malpighiaceae und ist in den tropischen Regionen Amerikas, insbesondere in Mittel- und Südamerika, beheimatet. Die Acerola-Kirsche ist für ihren hohen Gehalt an Vitamin C und anderen wertvollen Nährstoffen bekannt.

Die Acerola-Kirsche ist eine bemerkenswerte Heilpflanze aufgrund ihres außergewöhnlich hohen Vitamin-C-Gehalts. Tatsächlich enthält sie mehr Vitamin C als jede andere bekannte Frucht oder Gemüsesorte. Vitamin C ist ein starkes Antioxidans, das zur Stärkung des Immunsystems beiträgt, die Zellgesundheit fördert und die Abwehrkräfte des Körpers stärkt. Darüber hinaus unterstützt Vitamin C die Kollagenproduktion, was zur Gesundheit der Haut, des Bindegewebes und der Blutgefäße beiträgt.

Neben Vitamin C enthält die Acerola-Kirsche auch andere wichtige Nährstoffe wie Vitamin A, B-Vitamine, Eisen, Kalium und Magnesium. Diese Kombination von Nährstoffen macht sie zu einer nährstoffreichen Ergänzung für die allgemeine Gesundheit und das Wohlbefinden.

Die Acerola-Kirsche wird oft in der traditionellen Medizin zur Stärkung des Immunsystems, zur Bekämpfung von Erkältungen und Grippe, zur Förderung der Wundheilung und zur Unterstützung der Herzgesundheit verwendet. Darüber hinaus wird sie aufgrund ihrer antioxidativen Eigenschaften auch zur Vorbeugung von altersbedingten Krankheiten und zur Unterstützung einer gesunden Haut eingesetzt.

Der Alant (Inula helenium) ist eine mehrjährige Staude, die aus der Familie der Korbblütler (Asteraceae) stammt. Mit seinen großen, rauen Blättern und gelben, sonnenblumenähnlichen Blüten fällt er sofort ins Auge. Die Pflanze kann eine Höhe von bis zu zwei Metern erreichen. Die Wurzel des Alants, oft auch Alantwurzel genannt, wird vor allem in der traditionellen Medizin geschätzt. Seit der Antike wird der Alant in Europa sowohl als Medizin- als auch als Gewürzpflanze verwendet. Die Griechen und Römer nutzten ihn beispielsweise zur Behandlung von Verdauungsbeschwerden.

Die Alantwurzel enthält unter anderem ätherische Öle, Bitterstoffe, Schleimstoffe, Inulin und Harze. Diese Kombination von Inhaltsstoffen verleiht ihr eine Vielzahl von gesundheitlichen Vorteilen:

Verdauungsfördernd: Die Bitterstoffe regen die Sekretion von Verdauungsenzymen an und können so bei Magenbeschwerden und Appetitlosigkeit helfen.

Schleimlösend: Bei Bronchitis oder Husten kann der Alant dank seiner schleimlösenden Wirkung Abhilfe schaffen.

Antibakteriell: Die enthaltenen ätherischen Öle haben eine antibakterielle Wirkung und können helfen, Keime und Bakterien abzutöten.

Traditionell wird der Alant bei folgenden Beschwerden eingesetzt:

Verdauungsbeschwerden, Husten und Bronchitis, Appetitlosigkeit, Hautproblemen (z. B. in Salben).

Die Aloe vera ist eine mehrjährige, sukkulente Pflanze aus der Familie der Affodillgewächse, die ursprünglich aus Afrika stammt. Sie wird weltweit wegen ihrer medizinischen und kosmetischen Eigenschaften angebaut. Die Pflanze kann bis zu 1 Meter hoch werden und hat dickfleischige Blätter mit stacheligen Rändern.

Die Aloe vera enthält eine Vielzahl von Wirkstoffen, darunter Polysaccharide, Anthrachinone, Flavonoide und Steroide. Diese Inhaltsstoffe verleihen der Pflanze ihre entzündungshemmenden, antibakteriellen und feuchtigkeitsspendenden Eigenschaften, die sie zu einer beliebten Zutat in der Naturkosmetik machen.

In der traditionellen Medizin wird Aloe vera zur Behandlung von Verdauungsproblemen wie Verstopfung, Magen- und Darmgeschwüren sowie zur Unterstützung des Immunsystems eingesetzt. Auch bei Hautproblemen wie Akne, Psoriasis und Sonnenbrand wird die Pflanze aufgrund ihrer entzündungshemmenden und heilungsfördernden Wirkung eingesetzt.

Der Andorn ist eine ausdauernde, krautige Pflanze, die in ganz Europa heimisch ist. Er erreicht eine Höhe von bis zu 60 cm und zeichnet sich durch seine grau-grünen Blätter und kleine, weiße Blüten aus, die in dichten Quirlen angeordnet sind. Bereits im alten Ägypten wurde Andorn als Heilpflanze geschätzt und verwendet. Im Mittelalter war er ein unverzichtbarer Bestandteil der Klostermedizin.

Die Pflanze enthält eine Reihe von Wirkstoffen, darunter Bitterstoffe, Gerbstoffe, ätherische Öle und Harze. Diese Kombination macht Andorn besonders effektiv bei Atemwegserkrankungen. Er wirkt schleimlösend, entzündungshemmend und krampflösend.

Traditionell wird Andorn bei Husten, Bronchitis und Asthma eingesetzt. Auch bei Verdauungsproblemen kann er helfen, da er die Produktion von Magensaft anregt und somit die Verdauung unterstützt.

Anis (Pimpinella anisum) ist eine Heilpflanze, die zur Familie der Doldenblütler gehört und hauptsächlich im Mittelmeerraum beheimatet ist. Die Pflanze wird seit Jahrtausenden wegen ihres charakteristischen, süßen Aromas und ihrer medizinischen Eigenschaften geschätzt. Anis enthält ätherische Öle, die eine Vielzahl von Verbindungen enthalten, darunter Anethol, das für den aromatischen Geschmack verantwortlich ist, sowie Estragol, Methylchavicol und Terpene.

Anis wird traditionell zur Behandlung von Verdauungsproblemen wie Blähungen, Magenkrämpfen und Übelkeit eingesetzt. Es wird auch zur Linderung von Husten, Erkältungen und Bronchitis verwendet. Darüber hinaus hat Anis eine beruhigende Wirkung und kann bei Schlaflosigkeit und Angstzuständen helfen. Die Samen können als Gewürz verwendet werden und sind ein wichtiger Bestandteil von Likören wie Pastis und Ouzo.

Anis wird in verschiedenen Formen verwendet, darunter als Tee, Extrakt, ätherisches Öl und Gewürz.

Die Arnika (Arnica montana) ist eine mehrjährige Pflanze, die hauptsächlich in den Bergregionen Europas und Nordamerikas vorkommt. Sie wird aufgrund ihrer entzündungshemmenden und schmerzlindernden Wirkung seit Jahrhunderten als Heilpflanze verwendet. Die Pflanze ist bekannt für ihre gelben Blüten und ihre wohltuenden Inhaltsstoffe wie Flavonoide und ätherische Öle.

In der Volksmedizin wird Arnika oft äußerlich angewendet, um Verletzungen wie Prellungen, Blutergüsse, Verstauchungen und Muskelkater zu behandeln. Arnika wird auch bei Entzündungen im Mund- und Rachenraum, bei Gelenkschmerzen und Rheuma eingesetzt. Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass Arnika bei innerlicher Anwendung toxisch sein kann und daher nur äußerlich angewendet werden sollte.

Arnika kann in Form von Salben, Tinkturen oder Kompressen äusserlich verwendet werden.

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Die Artischocke (Cynara scolymus) gehört zur Familie der Korbblütler und ist eine distelartige Pflanze, die hauptsächlich im Mittelmeerraum und in Teilen Europas heimisch ist. Die mehrjährige Pflanze kann bis zu zwei Meter hoch werden und bildet große, grüne Blattrosetten mit gezähnten Blättern aus. Im zweiten Jahr bildet sie zudem einen kräftigen Blütenstand aus, der aus zahlreichen violetten, körbchenförmigen Blüten besteht.

In der Heilkunde werden vor allem die Blätter, die Wurzeln und die Blütenköpfe der Artischocke verwendet. Diese enthalten Bitterstoffe, die die Gallenproduktion anregen und somit die Verdauung fördern können. Zudem wird der Artischocke eine cholesterinsenkende Wirkung nachgesagt. Sie soll auch die Leberfunktion unterstützen und entgiftend wirken.

Neben ihrer Verwendung in der Heilkunde wird die Artischocke auch als Gemüse geschätzt. Die zarten, fleischigen Blütenböden und die unteren, fleischigen Blätter können gekocht oder gebraten verzehrt werden und haben einen fein-herben, nussigen Geschmack.

Baldrian (Valeriana officinalis) ist eine mehrjährige Pflanze, die in Europa und Asien heimisch ist. Die Pflanze hat eine lange Tradition als Heilpflanze und wird oft zur Beruhigung und Entspannung eingesetzt.

Die Baldrianpflanze kann bis zu 1,5 Meter hoch werden und hat große, weiße oder rosa Blüten, die einen angenehmen Duft verströmen. Die Wurzeln sind dick und fleischig und enthalten die meisten aktiven Inhaltsstoffe.

Baldrian wird oft als natürliches Beruhigungsmittel eingesetzt, um Angstzustände, Schlafstörungen und Stress zu behandeln. Die Wirkstoffe in der Pflanze, insbesondere Valepotriate und Valerensäure, haben eine beruhigende Wirkung auf das zentrale Nervensystem.

Baldrian kann in verschiedenen Formen eingenommen werden, wie zum Beispiel als Tee, Kapseln oder Tinktur.

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Die Bärentraube ist ein immergrüner, niedrig wachsender Strauch, der in den kühleren Regionen Nordamerikas, Europas und Asiens heimisch ist. Mit ihren ledrigen, glänzenden Blättern und ihren kleinen, rosa bis weißlichen Glockenblüten, gefolgt von leuchtend roten Beeren, stellt sie eine Zierde in ihrem natürlichen Habitat dar.
Seit Jahrhunderten wird die Bärentraube in verschiedenen Kulturen aufgrund ihrer heilenden Eigenschaften geschätzt und genutzt.

Die Hauptwirkstoffe der Bärentraube sind Arbutin, Hydrochinon, Gerbstoffe und Flavonoide. Die Blätter der Pflanze sind es, die in der Medizin Verwendung finden.

Ihre antibakterielle und entzündungshemmende Wirkung macht sie besonders wertvoll bei der Behandlung von Harnwegsinfektionen. Sie wirkt harntreibend und desinfiziert die Harnwege, wodurch Bakterien ausgeschwemmt und deren Vermehrung gehemmt wird.

Der Bärlapp, auch als Keulen-Bärlapp bekannt, ist eine uralte Gefäßsporenpflanze, die in den Wäldern und Heiden Europas, Asiens und Nordamerikas heimisch ist. Er hat ein kriechendes Rhizom und aufrechte, verzweigte Stängel, die mit nadelförmigen Blättern dicht besetzt sind. Die Sporen des Bärlapps sind gelblich und fein und werden oft als Lycopodium-Pulver bezeichnet.

Seit Jahrhunderten wird Bärlapp in der traditionellen Medizin und Magie verwendet. Im Mittelalter glaubte man, dass er vor bösen Geistern schützen könne.

Die Hauptwirkstoffe des Bärlapps sind Alkaloide, vor allem Lycopodin, sowie Triterpene, Flavonoide und Fettsäuren. In der traditionellen Medizin wurden Bärlappsporen als harntreibendes und blutreinigendes Mittel verwendet. Heute wird er in der Homöopathie bei verschiedenen Beschwerden, darunter Verdauungsprobleme und Hauterkrankungen, eingesetzt.

Bärlauch, oft auch als wilder Knoblauch bezeichnet, ist eine mehrjährige krautige Pflanze, die in schattigen Wäldern und feuchten Wiesen Europas und Asiens wächst. Er zeichnet sich durch seine lanzettförmigen, leuchtend grünen Blätter und kleinen sternförmigen weißen Blüten aus, die in Dolden angeordnet sind. Bereits beim Zerreiben der Blätter entfaltet Bärlauch seinen charakteristischen knoblauchartigen Duft.

Bärlauch wurde in Europa seit Jahrhunderten als Heil- und Gewürzpflanze geschätzt. Sein Name leitet sich von der Vorliebe der Bären für diese Pflanze nach ihrem Winterschlaf ab.

Bärlauch ist reich an Vitamin C, Magnesium, Eisen und Schwefelverbindungen, ähnlich wie Knoblauch. Diese Schwefelverbindungen sind für die gesundheitsfördernden Eigenschaften von Bärlauch verantwortlich. Er wirkt antibakteriell, senkt den Blutdruck, fördert die Verdauung und unterstützt die Entgiftung des Körpers.

In der Volksmedizin wird Bärlauch traditionell bei Magen-Darm-Beschwerden, Bluthochdruck und Arteriosklerose eingesetzt.

Basilikum, auch Königskraut genannt, ist eine aromatische, einjährige Kräuterpflanze, die ursprünglich aus Asien und Afrika stammt. Mit seinen grünen oder manchmal purpurfarbenen Blättern und weißen oder rosa Blütenständen ist er ein markanter Bestandteil vieler Gärten und Küchen weltweit.

Seit Jahrtausenden wird Basilikum in verschiedenen Kulturen sowohl als kulinarisches Kraut als auch für seine heilenden Eigenschaften geschätzt. In einigen Kulturen wird es sogar als heiliges Kraut angesehen.

Basilikum enthält eine Vielzahl von ätherischen Ölen, darunter Eugenol, Linalool und Estragol. Diese Öle verleihen Basilikum nicht nur seinen charakteristischen Duft und Geschmack, sondern haben auch antioxidative, entzündungshemmende und antibakterielle Eigenschaften.

Traditionell wird Basilikum zur Linderung von Magen-Darm-Beschwerden, Erkältungen und Entzündungen eingesetzt. Es kann auch bei Stress und Angstzuständen beruhigend wirken.

Artemisia vulgaris, auch bekannt als Gemeiner Beifuß, ist eine Pflanzenart aus der Familie der Korbblütler. Die Pflanze stammt aus Europa, Asien und Nordamerika und wächst bevorzugt an sonnigen Orten auf feuchtem Boden.

In der traditionellen Medizin wird Gemeiner Beifuß seit Jahrhunderten eingesetzt. Er enthält ätherische Öle, Flavonoide und Bitterstoffe, die sich positiv auf die Verdauung auswirken können. Gemeiner Beifuß wird auch bei Frauenbeschwerden eingesetzt, da er eine regulierende Wirkung auf den weiblichen Zyklus haben kann.

Die Pflanze wird auch in der Naturheilkunde eingesetzt, um Magen-Darm-Beschwerden zu lindern und als Mittel gegen Entzündungen und Schmerzen. In der Homöopathie wird Artemisia vulgaris bei Beschwerden wie Kopfschmerzen, Übelkeit und Menstruationsbeschwerden eingesetzt.

Artemisia annua, auch als Einjähriger Beifuß oder Süßes Beifußkraut bekannt, ist eine bemerkenswerte Heilpflanze, die in der traditionellen chinesischen Medizin und in der modernen Medizin wegen ihrer therapeutischen Eigenschaften geschätzt wird. Diese Pflanze gehört zur Gattung Artemisia und ist in verschiedenen Teilen der Welt heimisch, insbesondere in Asien und Afrika.

Artemisia annua ist eine einjährige Pflanze, die typischerweise eine Höhe von 1 bis 2 Metern erreicht. Sie hat fein gefiederte, grüne Blätter und kleine, gelbe Blüten, die in dichten Rispen angeordnet sind. Die Pflanze hat einen charakteristischen süßen Duft, der ihr den Namen „Süßes Beifußkraut“ verliehen hat.

Die bemerkenswerteste Verwendung von Artemisia annua ist die Extraktion von Artemisinin, einem Wirkstoff mit starken antimalarischen Eigenschaften. Artemisinin und seine Derivate sind wichtige Bestandteile der Artemisinin-basierten Kombinationstherapie (ACT), die heute als Standardbehandlung für Malaria eingesetzt wird. Diese Therapie hat dazu beigetragen, die Malaria-Bekämpfung erheblich zu verbessern und zahlreiche Leben zu retten.

Artemisia annua hat auch potenzielle Anwendungen in der Krebstherapie, da Artemisinin und seine Derivate anti-karzinogene Eigenschaften aufweisen können. Die Forschung auf diesem Gebiet ist jedoch noch im Gange, und weitere Studien sind erforderlich, um die Wirksamkeit und Sicherheit in der Krebsbehandlung zu bestätigen.

Darüber hinaus wird Artemisia annua in der traditionellen chinesischen Medizin zur Behandlung von Fieber, Entzündungen und Verdauungsproblemen eingesetzt. Es wird auch angenommen, dass es das Immunsystem stärken und antioxidative Eigenschaften haben kann.

Der Beinwell (Symphytum officinale) ist eine mehrjährige Pflanze aus der Familie der Raublattgewächse. Sie ist in Europa, Asien und Nordamerika verbreitet und wächst bevorzugt an feuchten Standorten wie Flussufern, Teichen und Feuchtwiesen. Die Beinwellwurzel wird in der Volksmedizin seit langem als Heilmittel verwendet.

Die Beinwellwurzel enthält Allantoin, Schleimstoffe, Gerbstoffe und verschiedene Mineralien. Diese Inhaltsstoffe verleihen der Pflanze ihre heilenden Eigenschaften. Beinwell wirkt entzündungshemmend, schmerzlindernd und wundheilungsfördernd. Aus diesem Grund wird Beinwell häufig bei Muskel- und Gelenkschmerzen, Verstauchungen, Prellungen, Knochenbrüchen und rheumatischen Beschwerden eingesetzt.

In der Naturheilkunde wird Beinwell auch zur Behandlung von Hauterkrankungen wie Ekzemen, Schuppenflechte und Wunden verwendet. Eine äußerliche Anwendung von Beinwell in Form von Salben, Cremes und Umschlägen kann die Heilung beschleunigen und Entzündungen reduzieren.

Es ist wichtig zu beachten, dass Beinwell nicht für den internen Gebrauch empfohlen wird, da er lebertoxisch sein kann.

Die Berberitze, auch Sauerdorn genannt, ist ein dorniger Strauch, der in vielen Teilen Europas, Asiens und Afrikas heimisch ist. Mit ihren leuchtend gelben Blüten im Frühjahr und den leuchtend roten Beeren im Herbst stellt sie eine malerische Erscheinung in der Landschaft dar.

Seit Jahrhunderten wird die Berberitze in der traditionellen Medizin verschiedener Kulturen geschätzt. Sowohl die Beeren als auch die Rinde des Strauchs wurden für ihre heilenden Eigenschaften genutzt.

Die Berberitze enthält den aktiven Bestandteil Berberin, ein Alkaloid, das für seine antimikrobiellen und entzündungshemmenden Eigenschaften bekannt ist. Weitere Inhaltsstoffe sind Vitamin C, Tannine und Flavonoide.

Traditionell wird die Berberitze zur Behandlung von Verdauungsproblemen, Leberbeschwerden und als Mittel gegen Hauterkrankungen eingesetzt. Aktuelle Studien deuten darauf hin, dass Berberin auch positive Auswirkungen auf den Blutzuckerspiegel und den Cholesterinspiegel haben kann.

Ätherisches Bergamotteöl wird aus den Früchten der Bergamotte (Citrus bergamia) gewonnen. Es zeichnet sich durch einen zitrusartigen Duft aus und wird häufig in der Aromatherapie und Naturheilkunde eingesetzt. 

Stimmungsaufhellend: Ätherisches Bergamotteöl hat eine erhebende und stimmungsaufhellende Wirkung. Es kann bei Stress, Angstzuständen, Nervosität und depressiven Verstimmungen helfen. Der Duft des Öls wirkt beruhigend und kann das allgemeine Wohlbefinden steigern.

Stressabbauend: Bergamotteöl wird oft verwendet, um Stress abzubauen und Entspannung zu fördern. Es kann helfen, die Symptome von Stress wie Anspannung, Unruhe und Schlafstörungen zu lindern. Einige Studien deuten darauf hin, dass der Duft von Bergamotteöl den Cortisolspiegel senken und damit Stressreaktionen im Körper reduzieren kann.

Angstlösend: Das ätherische Bergamotteöl hat auch eine angstlösende Wirkung. Es kann bei Angstzuständen, Panikattacken und innerer Unruhe helfen. Der Duft des Öls kann eine beruhigende und entspannende Wirkung auf das Nervensystem haben.

Antidepressiv: Bergamotteöl wird auch als natürliches Antidepressivum betrachtet. Es kann die Stimmung verbessern und depressive Verstimmungen mildern. Der Duft des Öls kann die Ausschüttung von Serotonin und anderen Neurotransmittern im Gehirn beeinflussen, was zu einer verbesserten Stimmung beitragen kann.

Hautpflegend: Neben den mentalen und emotionalen Vorteilen kann ätherisches Bergamotteöl auch für die Hautpflege verwendet werden. Es hat antiseptische und entzündungshemmende Eigenschaften, die bei der Behandlung von Hautproblemen wie Akne, Ekzemen und Wunden helfen können. Allerdings sollte es immer verdünnt und vorsichtig auf die Haut aufgetragen werden, da es bei manchen Menschen zu Hautreizungen führen kann.

Anacyclus officinarum, bekannt als Bertram, ist eine mehrjährige Pflanze, die zur Familie der Korbblütler gehört. Mit ihren feinen, federähnlichen Blättern und strahlend weißen, margeritenähnlichen Blüten ist sie eine attraktive Erscheinung in Gärten und auf Wiesen.

Seit dem Mittelalter wurde Bertram in der europäischen Volksmedizin wegen seiner heilenden Eigenschaften geschätzt. Es galt als wirksames Mittel gegen Verdauungsbeschwerden und wurde auch als allgemeines Stärkungsmittel eingesetzt.

Die Wurzel des Bertram enthält ätherische Öle, Pyrethrine und Sesquiterpenlactone. Diese Kombination von Inhaltsstoffen verleiht der Pflanze verdauungsfördernde und schmerzlindernde Eigenschaften. Traditionell wird Bertram bei Magenbeschwerden, Blähungen und Appetitlosigkeit eingesetzt. Seine schmerzlindernden Eigenschaften können auch bei Kopfschmerzen und Zahnweh hilfreich sein.

Die Bibernell ist eine mehrjährige, krautige Pflanze, die zur Familie der Doldenblütler gehört. Mit ihren zarten, weißen Doldenblüten und gefiederten Blättern wächst sie bevorzugt auf Wiesen, Weiden und an Waldlichtungen in ganz Europa.

Schon in der Antike wurde die Bibernell in der traditionellen Medizin verwendet. Ihr Name leitet sich vom lateinischen Wort „bis“ (zweimal) und „penna“ (Feder) ab, was auf die doppelt gefiederten Blätter der Pflanze hinweist.

Die Bibernell enthält eine Vielzahl von Inhaltsstoffen, darunter ätherische Öle, Flavonoide, Tannine und Cumarine. Diese Mischung verleiht der Pflanze ihre schleimlösenden, entzündungshemmenden und leicht krampflösenden Eigenschaften. Traditionell wurde die Bibernell zur Behandlung von Husten, Atemwegserkrankungen und Verdauungsbeschwerden eingesetzt. Ihre Wurzel kann auch äußerlich bei Hauterkrankungen angewendet werden.

Die Birke (Betula pendula) ist ein sommergrüner Baum, der in Europa und Asien heimisch ist und auch in Nordamerika und anderen Regionen eingeführt wurde. In der Volksheilkunde werden verschiedene Teile der Birke verwendet, darunter die Blätter, die Rinde und das Harz. Die Blätter werden oft als Diuretikum verwendet, um Wasseransammlungen und Schlacken im Körper zu reduzieren. Die Rinde wird zur Linderung von Schmerzen, insbesondere Gelenkschmerzen, eingesetzt. Birkenharz, auch bekannt als Birkenpech, hat antiseptische und entzündungshemmende Eigenschaften und wird als Salbe zur Behandlung von Hautproblemen wie Ekzemen, Psoriasis und Wunden verwendet. In der Homöopathie wird Birke zur Behandlung von rheumatischen Beschwerden, Gicht und Nierensteinen verwendet.

Die Bittermelone (Momordica charantia) ist eine Heilpflanze, die vor allem in der traditionellen chinesischen Medizin und Ayurveda Anwendung findet. Die Früchte der Pflanze haben eine bittere Geschmacksnote und werden oft in der Küche verwendet. In der Heilkunde werden sie jedoch meist als Kapseln, Tabletten oder Tee konsumiert.

Bittermelonen sind reich an verschiedenen Nährstoffen wie Vitaminen, Mineralstoffen und Antioxidantien. Sie enthalten auch verschiedene bioaktive Verbindungen, darunter Charantin, Vicine und Polypeptide, die mit einer Vielzahl von gesundheitlichen Vorteilen in Verbindung gebracht werden.

Zu den gesundheitlichen Vorteilen der Bittermelone gehören unter anderem die Senkung des Blutzuckerspiegels bei Diabetes, die Reduzierung von Entzündungen im Körper, die Förderung der Verdauung, die Unterstützung des Immunsystems und die Verbesserung der Hautgesundheit.

Die Bitterorange (Citrus aurantium) ist ein immergrüner Baum oder Strauch, der vor allem im Mittelmeerraum und in Asien beheimatet ist. Sie wird seit Jahrhunderten aufgrund ihrer gesundheitsfördernden Wirkungen in der traditionellen Medizin eingesetzt. Die Schale der Früchte enthält ätherische Öle und Bitterstoffe wie Synephrin und Octopamin, die eine positive Wirkung auf den Stoffwechsel und die Verdauung haben können. In der Phytotherapie wird die Bitterorange daher vor allem zur Unterstützung der Fettverbrennung und zur Appetitzügelung eingesetzt. Auch bei Verdauungsbeschwerden wie Blähungen und Magenkrämpfen kann sie helfen. Zudem wird ihr eine stimmungsaufhellende Wirkung zugeschrieben, weshalb sie auch in der Aromatherapie Verwendung findet.

 

Der Blasentang, auch bekannt als Fucus vesiculosus, ist eine braune Meeresalge, die an den Küsten des Nordatlantiks, der Nordsee und des westlichen Mittelmeers vorkommt. Er ist leicht erkennbar an seinen flachen, verzweigten Thalli und den charakteristischen gasgefüllten Blasen, die ihm seinen Namen verliehen haben.

Blasentang gehört zu den ältesten genutzten Seetangarten. Er wurde sowohl als Nahrung als auch für medizinische Zwecke verwendet. In der traditionellen Medizin wurde er oft als Mittel zur Unterstützung der Schilddrüsenfunktion und zur Behandlung von Jodmangel verwendet.

Blasentang ist reich an Mineralien, insbesondere Jod, aber auch Kalium, Magnesium, Calcium und Zink. Er enthält auch Vitamine, Aminosäuren und Antioxidantien. Aufgrund seines hohen Jodgehalts wird er traditionell zur Unterstützung der Schilddrüsenfunktion eingesetzt. Darüber hinaus kann er zur Entgiftung beitragen, das Immunsystem stärken und den Stoffwechsel ankurbeln.

Die Blutwurzel ist eine ausdauernde krautige Pflanze, die in den Wäldern Nordamerikas beheimatet ist. Sie zeichnet sich durch ihre weißen, strahlenförmigen Blüten und ihre großen, gelappten Blätter aus. Ein besonderes Merkmal der Blutwurzel ist ihr orangefarbenes Rhizom, das bei einem Schnitt einen tiefroten Saft absondert – daher der Name „Blutwurzel“.

Die Blutwurzel hat in der traditionellen Medizin der Ureinwohner Nordamerikas eine lange Geschichte und wurde für eine Vielzahl von Beschwerden verwendet, von Hauterkrankungen bis zu Atemwegsbeschwerden.

Das Rhizom der Blutwurzel enthält Alkaloide, insbesondere Sanguinarin, das antibakterielle und entzündungshemmende Eigenschaften besitzt. Es wurde traditionell äußerlich zur Behandlung von Hauterkrankungen und Warzen eingesetzt. In der Mundpflege wird es wegen seiner antimikrobiellen Wirkung in einigen Zahnpasten und Mundwässern verwendet.

Der Bockshornklee ist eine krautige Pflanze, die zur Familie der Hülsenfrüchtler gehört. Ursprünglich in Südeuropa und Asien beheimatet, wird er heute weltweit kultiviert. Charakteristisch für den Bockshornklee sind seine dreigeteilten Blätter und seine langen, schmalen Hülsen, die die begehrten Samen enthalten.

Bockshornklee hat eine lange Tradition sowohl in der kulinarischen als auch in der medizinischen Anwendung. Er wurde bereits im alten Ägypten und Griechenland geschätzt und sowohl als Gewürz als auch als Heilmittel verwendet.

Die Samen des Bockshornklees enthalten eine Vielzahl von Nährstoffen, darunter Proteine, Vitamine, Saponine und Flavonoide. Ihre heilenden Eigenschaften umfassen appetitanregende, entzündungshemmende und blutzuckerregulierende Effekte. Sie sind auch bekannt dafür, die Milchbildung bei stillenden Müttern zu fördern. In der traditionellen Medizin werden Bockshornkleesamen bei Verdauungsbeschwerden, Diabetes und Hauterkrankungen verwendet.

Die Bohnenschale stammt von der Gartenbohne, einer Pflanze, die zur Familie der Hülsenfrüchtler gehört und in vielen Teilen der Welt kultiviert wird. Während die Bohnen selbst als Nahrungsmittel geschätzt werden, werden die Schalen oder Hülsen, in denen die Bohnen enthalten sind, traditionell für ihre heilenden Eigenschaften verwendet.

Bohnenschalen wurden in der traditionellen europäischen Medizin seit Jahrhunderten als mildes Diuretikum und zur Behandlung von Harnwegsbeschwerden eingesetzt.

Bohnenschalen enthalten Flavonoide, Saponine und Tannine, die für ihre harntreibenden und entzündungshemmenden Eigenschaften bekannt sind. Aufgrund dieser Wirkstoffe werden Bohnenschalen traditionell zur Linderung von Harnwegsinfektionen, zur Entwässerung und zur Vorbeugung von Nierensteinen eingesetzt.

Brahmi, wissenschaftlich bekannt als Bacopa monnieri, ist eine wichtige Heilpflanze in der ayurvedischen Medizin. Sie wird auch als „Hirnkraut“ bezeichnet und ist in den feuchten und sumpfigen Gebieten Indiens, Nepals, Sri Lankas und einiger anderer asiatischer Länder beheimatet.

Brahmi ist eine kleine, kriechende Pflanze mit glänzenden grünen Blättern und winzigen weißen Blüten. Sie wird seit Jahrhunderten in der ayurvedischen Medizin für ihre kognitive Verbesserung und nervenstärkenden Eigenschaften geschätzt.

Die Hauptwirkstoffe von Brahmi sind sogenannte Bacoside, die als potente Antioxidantien wirken und die Gesundheit des Gehirns und des Nervensystems unterstützen sollen. Brahmi wird traditionell zur Verbesserung des Gedächtnisses, zur Reduzierung von Stress und Angstzuständen, zur Förderung der Konzentration und zur Steigerung der geistigen Leistungsfähigkeit eingesetzt.

Die Braunwurz ist eine ausdauernde, krautige Pflanze, die in Europa heimisch ist. Sie kann bis zu einem Meter hoch wachsen und zeichnet sich durch ihre gegenständigen, herzförmigen Blätter und kleinen, dunkelgrünen bis braunen Blüten aus. Die Wurzel ist knollig und gibt der Pflanze ihren Namen.

Seit Jahrhunderten wird die Braunwurz in der traditionellen europäischen Kräutermedizin verwendet. Ihre Verwendung reicht von der Behandlung von Hauterkrankungen bis hin zur Linderung von Entzündungen und Schwellungen.

Die Braunwurz enthält Iridoide, Flavonoide und Harze. Diese Inhaltsstoffe verleihen der Pflanze entzündungshemmende, abschwellende und leicht adstringierende Eigenschaften. Traditionell wurde sie äußerlich zur Behandlung von Hautproblemen, wie Ekzemen, Geschwüren und Hämorrhoiden, verwendet. Auch bei geschwollenen Drüsen und Mandelentzündungen kam sie zum Einsatz.

Die Brennessel (Urtica) ist eine Heilpflanze mit vielen gesundheitsfördernden Eigenschaften. Sie ist reich an Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen wie Eisen, Magnesium, Kalium, Calcium und Silizium. Die Brennnessel wird traditionell zur Behandlung von rheumatischen Beschwerden, Gicht, Nieren- und Blasenproblemen eingesetzt. Sie wirkt entwässernd und entgiftend und kann bei Hautproblemen wie Ekzemen und Akne helfen.

In der Spagyrik wird sie gerne zum Auffüllen der Eisenspeicher verwendet.

Die Brennnessel kann als Tee oder Saft eingenommen werden. Zur äußerlichen Anwendung kann sie als Tinktur oder Salbe verwendet werden. Auch als Nahrungsmittel ist die Brennnessel sehr vielseitig: Sie kann als Gemüse zubereitet werden oder als Zutat in Smoothies und Suppen verwendet werden. Die Brennnessel hat einen leicht bitteren Geschmack, der durch Zugabe von Gewürzen oder anderen Kräutern ausgeglichen werden kann.

Die Brunnenkresse ist eine mehrjährige, Wasserpflanze, die in klaren Bächen und Flüssen in Europa und Asien heimisch ist. Sie hat kleine, runde bis ovale Blätter und weiße Blüten, die in Trauben wachsen. Die Pflanze zeichnet sich durch einen scharfen, senfartigen Geschmack aus, der durch ihre Glucosinolate verursacht wird.

Die Brunnenkresse wird seit der Antike sowohl als Nahrungsmittel als auch als Heilmittel geschätzt. Die Römer verwendeten sie beispielsweise als Stärkungsmittel und zur Vorbeugung von Skorbut.

Brunnenkresse ist reich an Vitaminen, Mineralstoffen und Antioxidantien, insbesondere an Vitamin C. Ihre Glucosinolate haben antimikrobielle und potenziell krebsvorbeugende Eigenschaften. Darüber hinaus kann Brunnenkresse bei Erkältungen und Atemwegserkrankungen helfen und die Entgiftung des Körpers unterstützen.

Cayennepfeffer, auch bekannt als scharfer Chili, stammt von der Frucht der Capsicum-Pflanze. Es handelt sich um eine scharfe Chilisorte, die sowohl frisch als auch getrocknet und gemahlen verwendet wird. Der gemahlene Cayennepfeffer hat eine leuchtend rote Farbe und zeichnet sich durch seine Schärfe aus.

Cayennepfeffer hat in vielen Kulturen, insbesondere in Mittel- und Südamerika, wo er ursprünglich herkommt, eine lange Geschichte sowohl als Gewürz als auch als Medizin. Er wurde zur Schmerzlinderung, Verdauungsförderung und zur Behandlung von Infektionen verwendet.

Der Hauptwirkstoff im Cayennepfeffer ist Capsaicin, eine Verbindung, die für die Schärfe des Pfeffers verantwortlich ist. Capsaicin hat eine Vielzahl von medizinischen Eigenschaften, einschließlich schmerzlindernder, entzündungshemmender, antioxidantiver und stoffwechselfördernder Wirkung. Es kann topisch zur Schmerzlinderung bei Arthritis und Neuralgien angewendet oder oral eingenommen werden, um die Verdauung zu fördern und den Stoffwechsel anzukurbeln.

Flos Chrysanthemi (Chrysanthemum morifolium), auch bekannt als ju hua, ist eine Pflanzenart aus der Familie der Korbblütler. Die Pflanze stammt ursprünglich aus China und wird heute weltweit als Zierpflanze angebaut.

Die Blüten der Flos Chrysanthemi werden seit langem in der traditionellen chinesischen Medizin (TCM) zur Behandlung von verschiedenen Beschwerden eingesetzt. Sie enthalten eine Vielzahl von Wirkstoffen, einschließlich Flavonoiden, Triterpenen und ätherischen Ölen, die entzündungshemmende, antioxidative und antimikrobielle Eigenschaften aufweisen.

In der TCM wird Flos Chrysanthemi traditionell zur Behandlung von Kopfschmerzen, Fieber, Augenentzündungen, Entzündungen im Mund- und Rachenraum sowie bei Erkrankungen der Atemwege eingesetzt. Die Blüten der Flos Chrysanthemi werden häufig als Tee zubereitet, der auch in der westlichen Naturheilkunde für seine entzündungshemmenden und beruhigenden Wirkungen geschätzt wird.

Flos Chrysanthemi soll auch bei Hautproblemen wie Akne und Ekzemen helfen und wird in der Kosmetikindustrie verwendet. Es gibt auch Hinweise darauf, dass Flos Chrysanthemi zur Senkung des Blutdrucks und zur Unterstützung der Leberfunktion beitragen kann.

Angelica sinensis ist eine mehrjährige Pflanze, die in der traditionellen chinesischen Medizin seit Jahrhunderten zur Behandlung verschiedener Erkrankungen eingesetzt wird. Die Pflanze ist auch unter dem Namen Dang Gui bekannt und gehört zur Familie der Doldenblütler.

Dang Gui ist reich an verschiedenen Nährstoffen wie Eisen, Kalzium und Vitamin B12. Aufgrund seiner heilenden Eigenschaften wird Dang Gui in der TCM häufig zur Behandlung von Menstruationsstörungen, Blutarmut und zur Unterstützung des Immunsystems eingesetzt.

Dang Gui wird oft bei Menstruationsbeschwerden eingesetzt, insbesondere bei schmerzhaften und unregelmäßigen Perioden. Die Pflanze kann auch bei Beschwerden in den Wechseljahren helfen, indem sie die Hormonproduktion ausgleicht und die körperliche und geistige Gesundheit fördert.

Dang Gui kann auch zur Stärkung des Immunsystems und zur Verbesserung der allgemeinen Gesundheit eingesetzt werden. Die Pflanze wird oft bei Müdigkeit und Erschöpfung eingesetzt und kann dazu beitragen, den Körper bei der Bewältigung von Stress zu unterstützen.

In der TCM wird die Angelikawurzel für folgende Indikationen verwendet:

  • tonisiert das Blut und reguliert die Menstruation
  • bewegt und harmonisiert das Blut und zerstreut Kälte
  • befeuchtet den Darm und befreit den Stuhlgang
  • stoppt Husten

Atractylodis macrocephalae, auch bekannt als Bai Zhu, ist eine Heilpflanze, die in der traditionellen chinesischen Medizin (TCM) weit verbreitet ist. Sie gehört zur Familie der Korbblütler und stammt ursprünglich aus China.

Die Wurzeln von Atractylodis macrocephalae werden in der TCM als wirksamer Bestandteil verwendet. Sie werden häufig getrocknet und zu Pulver oder Granulat verarbeitet, das dann für medizinische Zwecke eingesetzt wird. Die Pflanze wird aufgrund ihrer vielfältigen medizinischen Eigenschaften geschätzt.

In der TCM wird Atractylodis macrocephalae vor allem für seine tonisierende Wirkung auf die Milz eingesetzt. Es stärkt das Qi, trocknet Feuchtigkeit und fördert die Umwandlung von Wasser. Weiters stabilisiert es die Haut und stoppt Schwitzen.

Atractylodis macrocephalae wird oft zur Behandlung von Verdauungsstörungen, Magenbeschwerden, Durchfall und Appetitlosigkeit eingesetzt. Es wird auch als Tonikum für das Immunsystem verwendet, um die körperliche Stärke und Ausdauer zu fördern.

Die Chinesische Dattel, auch bekannt als Da zao (Ziziphus jujuba), ist ein kleiner Baum oder Strauch, der in Asien, Europa und Nordafrika heimisch ist. Die Frucht der Pflanze wird seit Jahrtausenden in der traditionellen chinesischen Medizin verwendet.

Die Da zao Frucht enthält viele wertvolle Inhaltsstoffe, wie Vitamine, Mineralien, Antioxidantien, Flavonoide und Polysaccharide. Diese Inhaltsstoffe verleihen der Frucht ihre heilenden Eigenschaften. Da zao wird traditionell zur Behandlung von Verdauungsproblemen, Schlafstörungen, Angstzuständen und Hautkrankheiten eingesetzt.

Da zao wirkt beruhigend auf das Nervensystem und kann daher bei Stress und Angstzuständen helfen. Die Frucht kann auch bei Schlafstörungen und Schlaflosigkeit verwendet werden, da sie beruhigend und entspannend wirkt. Da zao kann auch zur Behandlung von Magen-Darm-Erkrankungen wie Verstopfung, Durchfall und Blähungen eingesetzt werden, da es die Verdauung fördert und die Darmbewegungen reguliert.

In der TCM wird die chinesische Dattel für folgende Symptome eingesetzt:

  • tonisiert die Milz und stärkt das Qi
  • tonisiert das Blut und beruhigt den Geist

Cordyceps sinensis, auch bekannt als Chinesischer Raupenpilz oder Dong Chong Xia Cao, ist eine bemerkenswerte Heilpflanze, die in der traditionellen chinesischen Medizin (TCM) verwendet wird. Es handelt sich um eine parasitäre Pilzart, die hauptsächlich in den Hochgebirgen Tibets und anderer asiatischer Regionen wie Nepal und Bhutan vorkommt.

Der Cordyceps-Pilz hat eine lange Geschichte in der TCM und wird für seine vielfältigen gesundheitlichen Vorteile geschätzt. Er wird traditionell zur Stärkung des Immunsystems, zur Verbesserung der Atemwege, zur Steigerung der Energie und Ausdauer, zur Förderung der Nierenfunktion sowie zur Verbesserung der allgemeinen Vitalität und des Wohlbefindens eingesetzt.

Cordyceps sinensis enthält eine Reihe von aktiven Inhaltsstoffen wie Polysaccharide, Aminosäuren, Nukleotide, Peptide und Flavonoide, die zu seinen gesundheitlichen Wirkungen beitragen. Es wird angenommen, dass diese Verbindungen entzündungshemmende, antioxidative und immunmodulatorische Eigenschaften besitzen.

In der TCM wird Cordyceps sinensis oft zur Behandlung von Erschöpfungszuständen, Asthma, Husten, Nierenproblemen, sexueller Dysfunktion, Diabetes und zur Unterstützung der allgemeinen Gesundheit eingesetzt. Es wird sowohl in Pulver- als auch in Extraktform angeboten und kann oral eingenommen oder als Bestandteil von Tees, Tonika oder Nahrungsergänzungsmitteln verwendet werden.

Curcuma (Curcuma longa) ist eine mehrjährige Pflanze, die zur Familie der Ingwergewächse gehört und hauptsächlich in Indien und Südostasien angebaut wird. Die Pflanze hat große, grüne Blätter und bildet unterirdische Rhizome aus, die für ihre gelbe Farbe und ihren intensiven Geschmack bekannt sind.

Curcuma wird seit Jahrhunderten in der traditionellen indischen Medizin (Ayurveda) verwendet und gilt als eines der wichtigsten Gewürze und Heilmittel in der indischen Küche und Medizin. Der Wirkstoff, der für die gesundheitlichen Vorteile von Curcuma verantwortlich ist, ist Curcumin, ein starkes Antioxidans und entzündungshemmendes Mittel.

Curcuma wird in der Naturheilkunde zur Behandlung von Verdauungsproblemen, Entzündungen, Arthritis, Schmerzen, Hauterkrankungen, Infektionen und zur Verbesserung des Immunsystems eingesetzt. Curcuma hat auch eine positive Wirkung auf das Gehirn und kann zur Verbesserung der Gedächtnisfunktion und zur Vorbeugung von Alzheimer beitragen.

Das Curryblatt, wissenschaftlich bekannt als Murraya koenigii, ist eine Heilpflanze, die vor allem in der indischen Küche und traditionellen Medizin weit verbreitet ist. Es handelt sich um ein immergrünes Laubgehölz mit kleinen, gefiederten Blättern und einem charakteristischen aromatischen Duft.

In der indischen Küche werden die Curryblätter häufig verwendet, um den Gerichten ein würziges Aroma zu verleihen. Sie haben einen einzigartigen Geschmack, der an eine Mischung aus Zitrone, Limette und Koriander erinnert. Die Blätter werden frisch oder getrocknet verwendet und können sowohl in Currys, Suppen, Eintöpfen als auch in Marinaden und Saucen verwendet werden.

In der traditionellen indischen Medizin, insbesondere im Ayurveda, werden die Curryblätter aufgrund ihrer vielfältigen gesundheitlichen Vorteile geschätzt. Sie enthalten eine Vielzahl von bioaktiven Verbindungen wie Alkaloide, Flavonoide, Triterpene, Eisen und ätherische Öle, die antioxidative, entzündungshemmende, antimikrobielle und verdauungsfördernde Eigenschaften haben können. Weiters enthält das Curryblatt pflanzliches Eisen.

Die Curryblätter werden in der ayurvedischen Medizin verwendet, um die Verdauung zu verbessern, den Blutzuckerspiegel zu regulieren, das Immunsystem zu stärken und den Cholesterinspiegel zu senken. Sie werden auch bei der Behandlung von Hautproblemen, wie Akne und Haarausfall, eingesetzt.

Die Damiana (Turnera diffusa) ist eine Pflanze aus der Familie der Passionsblumengewächse und stammt ursprünglich aus Mittel- und Südamerika. Sie wird bis zu einem Meter hoch und hat kleine, gelbe Blüten. In der traditionellen Medizin wird die Pflanze vor allem als Aphrodisiakum eingesetzt. Aber auch bei Menstruationsbeschwerden, Verdauungsproblemen und Angstzuständen soll Damiana eine positive Wirkung haben. Die getrockneten Blätter können als Tee oder in Kapselform eingenommen werden.

Die Weißwurz oder auch Echte Eibisch (Althaea officinalis) ist eine mehrjährige Pflanze aus der Familie der Malvengewächse. Sie kann eine Wuchshöhe von bis zu 2 Metern erreichen und hat eine lange Geschichte als Heilpflanze. Die Pflanze hat eine kräftige Pfahlwurzel und die Stängel sind mit zahlreichen, feinen Haaren bedeckt. Die Blüten sind rosa bis hellviolett und sitzen in den Blattachseln.

In der Naturheilkunde werden vor allem die Wurzeln der Weißwurz verwendet. Diese enthalten viele Schleimstoffe und eignen sich daher besonders gut zur Linderung von Entzündungen im Magen-Darm-Trakt, den Atemwegen oder im Hals-Nasen-Ohren-Bereich. Auch bei Husten, Heiserkeit, Halsschmerzen oder Bronchitis kann die Weißwurz helfen. Darüber hinaus werden der Pflanze auch beruhigende und entkrampfende Wirkungen zugeschrieben, weshalb sie auch bei nervösen Beschwerden und Schlafstörungen eingesetzt wird.

Die Weißwurz kann sowohl als Tee, als auch als Tinktur oder in Form von Kapseln eingenommen werden. Auch als äußerliches Mittel, beispielsweise als Umschlag oder Bad, kann sie bei Hautproblemen wie Ekzemen oder Abszessen eingesetzt werden.

Polyporus umbellatus, auch bekannt als Schirmling oder Zunderschwamm, ist eine Heilpflanze, die zur Familie der Stielporlingsverwandten gehört. Diese Pflanze ist in verschiedenen Teilen der Welt heimisch, einschließlich Nordamerika, Europa und Asien. Sie wächst bevorzugt in feuchten Wäldern, in der Nähe von Gewässern oder auf Baumstümpfen.

Der Polyporus umbellatus zeichnet sich durch einen auffälligen Schirmpilz aus, der einen Durchmesser von bis zu 20 Zentimetern erreichen kann. Der Hut des Pilzes ist weiß bis blassgelb und hat eine glatte Oberfläche. Unter dem Hut befinden sich zahlreiche lamellenartige, zungenförmige Strukturen, die als Fruchtkörper dienen.

Diese Heilpflanze wird in der traditionellen chinesischen Medizin seit langem für ihre gesundheitsfördernden Eigenschaften geschätzt. Sie enthält eine Vielzahl von bioaktiven Verbindungen, darunter Polysaccharide, Steroide und Triterpene, die für ihre entzündungshemmenden, immunmodulierenden und antioxidativen Eigenschaften bekannt sind.

Polyporus umbellatus wird oft zur Unterstützung der Nieren- und Harnwegsgesundheit eingesetzt. Sie soll harntreibende und entwässernde Wirkungen haben und kann bei der Behandlung von Erkrankungen wie Harnwegsinfektionen, Nierensteinen und Ödemen helfen. Darüber hinaus wird sie in der traditionellen chinesischen Medizin zur Stärkung des Immunsystems, zur Förderung der Verdauung und zur Unterstützung der Leberfunktion verwendet.

 

Artemisia annua, auch bekannt als Einjähriger Beifuß oder Süßer Beifuß, ist eine Heilpflanze, die hauptsächlich in der traditionellen chinesischen Medizin verwendet wird. Der Wirkstoff Artemisinin, der aus den Blättern der Pflanze extrahiert wird, ist bekannt für seine Wirksamkeit gegen Malaria.

Artemisia annua wird auch bei der Behandlung von Fieber, Kopfschmerzen, Durchfall, Bauchschmerzen und Entzündungen eingesetzt. In der Volksmedizin wird es auch bei Menstruationsbeschwerden, Unfruchtbarkeit und Lebererkrankungen eingesetzt.

In der TCM wird der einjährige Beifuß für folgende Indikationen eingesetzt:

  • klärt Sommerhitze
  • Fieber aufgrund von leerer Hitze
  • kühlt das Blut und stoppt Blutungen
  • kontrolliert Malaria-Erkrankungen und löst Hitze

Eisenkraut (Verbena officinalis) ist eine mehrjährige Heilpflanze aus der Familie der Eisenkrautgewächse (Verbenaceae). Die Pflanze ist in Europa, Asien und Nordamerika heimisch und wächst bevorzugt an sonnigen Standorten auf mäßig trockenen Böden.

Eisenkraut enthält ätherische Öle, Bitterstoffe und Flavonoide. Aufgrund seiner vielfältigen Wirkungen wird Eisenkraut in der Naturheilkunde seit langem geschätzt. Die Pflanze wirkt krampflösend, entzündungshemmend, schmerzlindernd und stimmungsaufhellend. Eisenkraut wird daher zur Behandlung von Verdauungsbeschwerden wie Blähungen, Magen- und Darmkrämpfen, Übelkeit und Erbrechen eingesetzt.

Auch bei Erkältungskrankheiten wie Husten, Schnupfen und Halsschmerzen kann Eisenkraut Linderung verschaffen. In der Aromatherapie wird Eisenkrautöl zur Behandlung von Kopfschmerzen, Stress und Nervosität eingesetzt. Zudem soll die Pflanze eine beruhigende Wirkung auf das Nervensystem haben.

Engelwurz (Angelica archangelica) ist eine mehrjährige Heilpflanze, die zur Familie der Doldenblütler (Apiaceae) gehört. Sie ist vor allem in den gemäßigten Regionen Europas und Asiens beheimatet und wird seit Jahrhunderten in der traditionellen Medizin verwendet.

Die Pflanze kann eine Höhe von bis zu 2 Metern erreichen und hat eine kräftige, aufrechte Stängelbildung. Die Blätter sind groß und tief geschlitzt, während die Blüten in großen Dolden angeordnet sind. Die Blütezeit reicht von Juli bis August. Die Wurzel, das Kraut und die Samen werden medizinisch verwendet.

In der traditionellen Medizin wird Engelwurz für eine Vielzahl von Beschwerden eingesetzt, darunter Verdauungsprobleme, Erkältungen, Husten und Asthma. Sie wird auch als Beruhigungsmittel und zur Unterstützung des Immunsystems verwendet. Darüber hinaus soll Engelwurz bei Frauenleiden, wie z.B. Menstruationsbeschwerden und Wechseljahrsbeschwerden, helfen.

Die Wirkstoffe von Engelwurz sind